Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Globale Herausforderungen und weltweite Innovationschancen übersteigen oftmals die Möglichkeiten regionaler Innovations- und Wertschöpfungsketten. Sie müssen dadurch immer öfter arbeitsteilig mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft angegangen werden. Darauf zielt die neue Maßnahme des Bundesministeriums für Bildung Forschung (BMBF) zur Internationalisierung von herausragenden Clustern und Netzwerken ab.

Die Leistungsfähigkeit innovativer Standorte hängt nicht mehr nur von einer engen Einbindung der Wissenschaft und Wirtschaft in regionale und nationale Wissensnetzwerke ab. Wettbewerbsfähig und innovativ bleibt, wer seine eigenen Fähigkeiten mit anderen teilt und durch die Einbindung von internationalem Know-how erweitert. Die stärkere internationale Vernetzung der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft ist deshalb ein zentrales Element der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung.

Hier setzt die Maßnahme des BMBF zur Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken an. Herausragende Cluster und Netzwerke, die ihren Weg in die weltweite Spitzengruppe gefunden haben, werden durch den Aufbau strategiegeleiteter Kooperationen mit anderen führenden Innovationsregionen langfristig in globale Wissensprozesse eingebunden. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen wird damit in der Gemeinschaft mit großen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein einzigartiger Zugang zu internationalen Wissensprozessen eröffnet. Die erfolgreichen Cluster und Netzwerke bauen für ihre Akteure eine Brücke in die Welt. Die gezielte Zusammenarbeit sich ergänzender internationaler Partner löst neue Innovationsimpulse aus.

In der dritten Wettbewerbsrunde der Fördermaßnahme werden bis zu zehn Projektideen zur Erstellung eines Internationalisierungskonzeptes unterstützt. Die erfolgreichen Bewerber sollen bestehende Kontakte zu internationalen Kooperationen ausbauen und mit gemeinsamen Forschungsprojekten Innovationssprünge realisieren. Für die Entwicklung der Internationalisierungskonzepte und deren Umsetzung in Projekten auf Augenhöhe mit internationalen Partnern stellt das BMBF jeweils bis zu vier Millionen Euro zur Verfügung.

Die Vorlage für Skizzen ist auf Anfrage beim Projektträger Jülich erhältlich. Diese Vorlage ist zwingend für die Einreichung zu verwenden. Interessierten Clustermanagement-Organisationen und Netzwerken wurde die Möglichkeit geboten, sich am 6. Dezember 2016 in Bonn und am 13. Dezember 2016 in Berlin jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die dritte Wettbewerbsrunde zu informieren.

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