Innovative Medizin in einer digitalen Gesellschaft

ein Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Förderprogramm „Innovative Medizin in einer digitalen Gesellschaft“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) stärkt die Digitalisierung und den digitalen Fortschritt im Gesundheitsbereich des Landes NRW. Vor dem Hintergrund medizinischer und digitaler, jedoch auch rechtlicher, ethischer und sozialwissenschaftlicher Aspekte sollen innovative Lösungskonzepte innerhalb transdisziplinär aufgestellter Verbünde erforscht werden. Gemeinsam soll so die innovative digitalisierte Medizinforschung im Bereich Versorgung und Technik in NRW gezielt durch diese Maßnahme gefördert und in eine Vorreiterrolle gebracht werden.

Gegenstand der Förderung sind inter- und transdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprojekte über einen Zeitraum von maximal 36 Monaten, ausschließlich in Form von Verbundprojekten mit mindestens zwei Projektpartnern. Sollte es sich bei den Projektpartnern um zwei rechtlich nicht selbstständige Institute oder Bereiche ein und derselben juristischen Person handeln, so können diese auch einen gemeinsamen Antrag stellen. In Nordrhein-Westfalen ansässige Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und sonstige Einrichtungen können eine Förderung beantragen.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Skizzen einzureichen, die durch unabhängige Gutachterinnen und Gutachter bewertet werden. Die Gutachter sprechen eine Empfehlung aus, auf deren Basis das MIWF eine Auswahlentscheidung trifft. Eine schriftliche Aufforderung zur formalen Antragstellung erfolgt in der zweiten Stufe des Verfahrens. Es wird nach förderrechtlicher, administrativer Prüfung der Projektanträge sowie auf Basis der verfügbaren Haushaltsmittel abschließend über die Bewilligung der Anträge entschieden.

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Projektförderung erfolgt als Anteilfinanzierung, die im nichtwirtschaftlichen Bereich maximal 90 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben betragen kann. Für Projekte im wirtschaftlichen Bereich kommen die Obergrenzen der Förderquoten gemäß FEI-Richtlinie (MBl. NRW Ausgabe 2015 Nr. 33 S. 719-732) zur Anwendung.

Am 11. Januar 2017 wird im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) von 10:00 bis 11:30 Uhr eine Informationsveranstaltung für alle interessierten Bewerberinnen und Bewerber stattfinden. Im Anschluss daran wird es die Möglichkeit für eine erste persönliche Beratung geben. Zur Teilnahme melden Sie sich bitte bei Rene Dieck, r.dieck@fz-juelich.de an.

Die Veranstaltung findet hier statt:

Ministerium für Innovation, Wissenschaft
und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen
Völklinger Straße 49
40221 Düsseldorf

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