Anwendungsorientierte Forschung an nicht-pathogenen Mikroorganismen für Gesundheit, Ernährung und ressourceneffiziente Industrieproduktion

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Nachdem die Förderaktivitäten „Genomforschung an Mikroorganismen – GenoMik“ und „GenoMik-Plus“ in Deutschland zur Entwicklung international wettbewerbsfähiger Kompetenznetze der Genomforschung an Mikroorganismen geführt haben, konnte mit der Förderinitiative „GenoMik-Industrie“ die Brücke zwischen der akademischen Forschung einerseits und den vorwettbewerblichen Entwicklungsarbeiten, wie sie beispielsweise im Rahmen des Cluster-Wettbewerbs „BioIndustrie 2021“ gefördert werden andererseits, geschlagen werden.

Die Ziele der Förderung im Rahmen der „anwendungsorientierten Forschung an nicht-pathogenen Mikroorganismen für Gesundheit, Ernährung und ressourcen-effiziente Industrieproduktion" sind zum einen, die Ergebnisse der erfolgreichen Arbeiten aus „GenoMik" und „GenoMik-Plus" inhaltlich weiterzuentwickeln, zum anderen die Industrieaktivitäten dichter
an die akademischen Arbeitsgruppen anzubinden.

Dazu sollen insbesondere solche Vorhaben gefördert werden, die die auf der Sequenz basierten Erkenntnisse der Genom-forschung nutzen, um zu einem tieferen Verständnis des Proteoms, und letztlich auch des Metaboloms zu gelangen. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen permanent daraufhin geprüft werden, ob sie in konkrete Entwicklungen von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen einmünden können. Darüber hinaus soll auch das Potential eukaryontischer Organismen wie Hefen oder Pilze genutzt werden.

In einem zweiten Modul besteht die Möglichkeit zur Förderung von Nachwuchsgruppen, sofern sie einen engen Bezug zur Industrie nachweisen können. Hierbei sind insbesondere auch deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland angesprochen, die an eine Einrichtung in Deutschland zurückkehren wollen. Im dritten Modul werden schließlich Vorhaben gefördert, die von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft koordiniert werden, auf konkrete Produkt- und/ oder Verfahrensentwicklungen fokussiert sind und die Steigerung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Bioindustrie erwarten lassen.

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