Hochleistungsmaterialien für effiziente umweltfreundliche Antriebssysteme – HoMAS

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die durch innovative Werkstoffansätze zu einer signifikanten Steigerung der Wirkungsgrade und der Lebensdauer von umweltfreundlichen Antriebssystemen führen. Besonders wichtig sind hier die Hochleistungsmaterialien für Antriebssysteme. Daher stehen folgende Schwerpunkte im Fokus der Förderung:

  • Entwicklung von Hochleistungsmaterialien zur Steigerung der Wirkungsgrade und damit der Energieeffizienz von Maschinen und Motoren,
  • Entwicklung Hochleistungsmaterialien mit deutlich höheren Wechsellastfestigkeiten,
  • Entwicklung von korrosionsresistenten, hochbelastbaren Materialien,
  • Erhöhung der Belastungsgrenzen von Leichtbauwerkstoffen für alle Antriebssysteme,
  • Entwicklung von leistungsstärkeren Magnetmaterialien für Antriebssysteme.

Um die Entwicklung von Hochleistungsmaterialien aus keramischen Faserverbundwerkstoffen für Turbinenanwendungen in Deutschland weiter voranzubringen, wird ferner innerhalb dieser Bekanntmachung ein besonderer Schwerpunkt auf diese Werkstoffklasse gelegt. Im Mittelpunkt der Förderung stehen Verbundvorhaben, die von der Faserherstellung über die notwendigen Faserverbund-Herstellungstechnologien ein Demonstrationsbauteil als Entwicklungsziel nachweisen. Folgende Schwerpunkte sind Gegenstand der Förderung:

  • Herstellung und Verarbeitung der keramischen Fasern sowie Entwicklung von Schutzschichten und Matrixsystemen,
  • Keramik gerechte, konstruktive Gestaltung der Metall-Keramik-Anbindung,
  • Einstellung der richtungsabhängigen Eigenschaften der Werkstoffe für eine verbesserte Bauteilauslegung,
  • Weiterentwicklung von vorhandenen keramischen Verbundwerkstoffen zur Verbesserung der Hochtemperaturfestigkeit und Langzeitbeständigkeit,
  • Simulationsbasiertes Werkstoff- und Bauteildesign.

Die angestrebten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen wirkungsvolle Impulse geben, um einen Beitrag zur Erhöhung der Effizienz von Antriebssystemen zu leisten. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mit Sitz und überwiegender Ergebnisverwertung in Deutschland), Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

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