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START-UP transfer.NRW

ein Förderwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen


Ein lebendiges Gründergeschehen ist für das Land Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung. Der Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen heraus hebt das akademische Innovationspotenzial und trägt so zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie zur Erneuerungs- und Innovationsfähigkeit des Landes NRW bei.

Um das Gründergeschehen zu stimulieren und zu befördern, wurde im Rahmen des operationellen Programms EFRE 2014-2020 das Programm START-UP Hochschul-Ausgründungen aufgelegt, dass ab dem Jahr 2019 als Start-up Transfer.NRW fortgeführt wurde.

In insgesamt zehn Ausschreibungsrunden wurden Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen dabei unterstützt, ihre ersten Schritte in die unternehmerische Selbstständigkeit zu gehen. Das Förderprogramm zielte darauf ab, durch die Nutzung von Forschungs- und Entwicklungsressourcen die Entwicklung von Dienstleistungen, Verfahren oder Produkten hin zur Marktreife voranzutreiben und den als Fördervoraussetzung vorgelegten Businessplan für die nachfolgende Gründungs- und Wachstumsphase weiterzuentwickeln.

Pro Vorhaben wurden Fördermittel in Höhe von bis zu 240.000 Euro (Zuschussförderung, Förderquote bis zu 90 Prozent) für einen Förderzeitraum von längstens 18 Monaten bereitgestellt für direkt dem Projekt zugeordnetes zusätzliches Personal in den antragstellenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Gemeinausgabenpauschale (15 Prozent auf die Personalausgaben), projektspezifische Sach- und Materialausgaben, Investitionen und Ausgaben für Fremdleistungen (insbesondere für das Gründungscoaching), für Ausgaben für aus dem Projekt resultierende Schutzrechte sowie Ausgaben, die im Zusammenhang der Weiterentwicklung des Businessplans und des Unternehmenskonzeptes stehen.

Bei besonders entwicklungsintensiven Vorhaben konnte auf Antrag und positivem Votum des Auswahlgremiums der Durchführungszeitraum um 6 Monate auf maximal 24 Monate verlängert werden. Hierzu wurden weitere Fördermittel in Höhe von bis zu 80.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die letzte Einreichfrist war der 30. April 2020. Eine Einreichung ist in der aktuellen EFRE-Periode nicht möglich. Die Vorhaben werden bzw. wurden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gefördert.

Der Projektträger Jülich unterstützt im Vorhaben „Unterstützung der Wettbewerbsorganisation sowie der Bewilligungs- bzw. Projektphase des Förderprogramms START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ (EFRE-0400023) die Wettbewerbsorganisation sowie die Bewilligungs- und Projektphasen des Förderprogramms START-UP-Hochschul-Ausgründungen bzw. Start-up Transfer. In allen zehn Wettbewerbsrunden organisierte der Projektträger Jülich das Auswahlverfahren, führte 768 Beratungen durch und nahm 198 Anträge entgegen, von denen 77 von dem Auswahlgremium zur Förderung empfohlen wurden. Im Rahmen der Antragsbearbeitung und der Projektbegleitung fungierte der Projektträger als wissenschaftlicher Ansprechpartner. Sowohl die Zahl der Anträge als auch die Themenvielfalt spiegeln das große Ausgründungspotenzial der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen wider.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( abgelaufen: 01. November 2019 – 30. April 2020 )
Bekanntmachung

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2019
1.320
Mitarbeiter/innen
28.146
Laufende Vorhaben
1950
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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