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START-UP transfer.NRW

ein Förderwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen

Hinweis

Die Einreichungsfrist zum 30. April 2020 bleibt weiterhin bestehen. Wenn rechtsverbindliche Unterschriften nicht eingeholt werden können aufgrund der Coronavirus-bedingten Hochschulschließungen, können Anträge fristgerecht auch ohne Unterschrift eingereicht werden. Die rechtsverbindlichen Unterschriften sind bis zum 03. August nachzureichen. 

Um Ausgründungen aus Hochschulen stärker zu unterstützen, verlängert das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) den Förderzeitraum für Start-up-Projekte, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, um drei Monate. Anträge können in einem vereinfachten Verfahren per E-Mail gestellt werden. (Pressemitteilung des MWIDE)


Ein lebendiges Gründergeschehen ist für das Land Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung. Der Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen heraus hebt das akademische Innovationspotential und trägt so zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie zur Erneuerungs- und Innovationsfähigkeit des Landes NRW bei.

Mit dem neu aufgelegten Programm „START-UP transfer.NRW“ sollen Hochschulabsolventinnen und -absolventen, deren Abschluss in der Regel nicht länger als drei Jahre zurückliegt, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt werden, ihren ersten Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit zu gehen.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( abgelaufen: 01. November 2019 – 30. April 2020 )
Bekanntmachung

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Mit der Förderung werden Gründungswillige aus nordrhein-westfälischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Sitz in NRW unterstützt, um Forschungsergebnisse/Know-how mit großem Marktpotenzial und ein überzeugendes Geschäftskonzept weiterzuentwickeln und in die Gründung eines eigenen Unternehmens umzusetzen. Durch das Programm werden Vorhaben gefördert, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen beruhen.

Antragsberechtigt sind

  • Hochschulen in staatlicher Trägerschaft,
  • staatlich anerkannte Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen und
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz im Land Nordrhein- Westfalen

Was wird gefördert?

Das Förderprogramm zielt darauf ab, durch die Nutzung von Forschungs- und Entwicklungsressourcen die Entwicklung von Dienstleistungen, Verfahren oder Produkten hin zur Marktreife voranzutreiben und den als Fördervoraussetzung vorgelegten Businessplan für die nachfolgende Gründungs- und Wachstumsphase weiterzuentwickeln.

Gründungswillige Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen erhalten durch die Förderung die Möglichkeit, ihre auf F&E-Ergebnissen oder Forschungs-Know-how basierenden Geschäftskonzepte unter Nutzung der Forschungsinfrastruktur

  • weiterzuentwickeln (Entwicklung von Dienstleistungen, Verfahren oder Produkten hin zur Marktreife),
  • zu erproben (Proof of Concept, Prototyping, Validierung der Gründungsidee) und
  • die Gründung vorzubereiten (Weiterentwicklung des Businessplans und des Unternehmenskonzeptes).

Wie wird gefördert?

Interessenten können die Fördermittel in Höhe von bis zu 240.000 Euro (Zuschussförderung, Förderquote bis zu 90 Prozent) für Vorhaben mit einem Förderzeitraum von längstens 18 Monaten für folgende Ausgaben beantragen: 

  • Personalpauschalen für direkt dem Projekt zugeordnetes zusätzliches Personal in den antragstellenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
  • Eine Gemeinausgabenpauschale (15 Prozent auf die Personalausgaben) für notwendige Gemeinausgaben.
  • Projektspezifische Sach- und Materialausgaben.
  • Investitionen und Ausgaben für Fremdleistungen (insbesondere für das Gründungscoaching).
  • Ausgaben für aus dem Projekt resultierende Schutzrechte.
  • Ausgaben, die im Zusammenhang der Weiterentwicklung des Businessplans und des Unternehmenskonzeptes stehen.

Bei besonders entwicklungsintensiven Vorhaben kann auf Antrag und positivem Votum des Auswahlgremiums der Durchführungszeitraum um 6 Monate auf maximal 24 Monate verlängert werden. Hierzu können weitere Fördermittel in Höhe von bis zu 80.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Auf Grundlage der Antragsunterlagen und gegebenenfalls der persönlichen Präsentation des Gründungsvorhabens durch das Gründungsteam schlägt ein unabhängiges Gutachtergremium eine Auswahl von förderungswürdigen Projekten für das Bewilligungsverfahren vor. Die anschließende Bewilligung der Fördervorhaben erfolgt durch die Bezirksregierung Düsseldorf.

Informationsveranstaltungen


Für die aktuelle Einreichungsfrist (bis 30. April 2020) fanden am 10., 12. und 14. Februar Informationsveranstaltungen in Paderborn, Bochum und Aachen statt. Die Präsentation finden sie hier zum Download.

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Laufende Vorhaben
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Fördervolumen in Mio. Euro
4
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