Werkstofftechnologien von morgen - Graphene

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Eine Reihe von vielversprechenden Werkstoffinnovationen weisen zurzeit noch nicht den notwendigen Reifegrad auf, um in BMBF-Verbundvorhaben in die Anwendung überführt zu werden. Aus diesem Grund hat das BMBF die Bekanntmachung "Werkstofftechnologien von morgen - Wissenschaftliche Vorprojekte in den Werkstoff- und Nanotechnologien" veröffentlicht. Das Ziel wissenschaftlicher Vorprojekte soll darin bestehen, wissenschaftliche Fragestellungen im Hinblick auf zukünftige industrielle Anwendungen zu untersuchen, bestehende Forschungsförderung zu ergänzen und eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und industriegeführter Verbundförderung zu schlagen.

Graphene sind flächige Monolagen des Graphits, die aus sp2-hybridisiertem Kohlenstoffatomen bestehen und in einer honigwabenförmigen Struktur angeordnet sind. Seine außerordentlichen physikalischen und elektronischen Eigenschaften machen Graphen für viele technische Anwendungen interessant. Neben der Elektronik ist auch ein Einsatz von Graphen in den Anwendungsbereichen Verbundwerkstoffe, Flüssigkristall-Anzeigen, Katalyse, Sensorik und Kondensatoren sowie Batterien u. v. m. denkbar. Allerdings befinden sich die Graphen-Entwicklungen zurzeit noch in einem sehr frühen Stadium, so dass mittelfristig ein deutlicher Forschungsfortschritt auf diesem Gebiet noch notwendig ist.

Förderung der Vorprojekte

Gefördert werden mit der oben stehenden Bekanntmachung Institutsverbünde aus rechtlich unabhängigen Forschungseinrichtungen, die ein arbeitsteiliges und multidisziplinäres Zusammenwirken ermöglichen. Einzelvorhaben werden nicht gefördert.

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