Geschäftsfeld Regionale Technologieplattformen

Auf dem Weg zu einer internationalen Wettbewerbsfähigkeit rückt zunehmend die Stärkung regionaler Kompetenzen und Kooperationen in den Mittelpunkt. Regionale Technologieplattformen und Cluster bergen großes Potenzial für die Steigerung der Innovationsfähigkeit und Produktivität. Ihre Förderung ist daher ein zentrales Element der Forschungs- und Innovationspolitik. Der Projektträger Jülich (PtJ) zeichnet sich durch die besondere Kompetenz aus, Förderprogramme mit zu entwickeln und umzusetzen, die den Anreiz für solche Partnerschaften erhöhen und sich so positiv auf die Innovationsfähigkeit ganzer Regionen auswirken.

Erfolgreiche Regionen heben sich dadurch hervor, dass wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen eines Wirtschaftszweiges eng miteinander kooperieren, eine Entwicklung, die unter dem Begriff der Clusterbildung zusammengefasst wird. In der Regel geht die Entstehung solcher Cluster einher mit der Herausbildung einer regional verankerten Kompetenz beziehungsweise einer regionalen Technologieplattform. Mit der Weiterentwicklung von InnoRegio zur Programmfamilie Unternehmen Region, die PtJ im Geschäftsbereich Technologische und regionale Innovationen umsetzt, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Clusterbildung in den neuen Bundesländern etabliert und Ende 2008 mit der Förderinitiative Spitzenforschung und Innovation in den neuen Ländern um einen weiteren Baustein ergänzt.

Mit dem 2007 gestarteten Spitzencluster-Wettbewerb will das BMBF die Clusterentwicklung bundesweit unterstützen und zielt auf den Ausbau exzellenter technologischer Kompetenzen von regionalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie deren Umsetzung in international wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen. Auch die BMBF-Förderinitiative Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovation richtet sich auf die standortgebundene Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft und verfolgt damit ein wesentliches Ziel der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Über einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren sollen die Kompe¬tenzen und Forschungsaktivitäten wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Partner an einem Ort gebündelt und so die Grundlagen für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum geschaffen werden.

Darüber hinaus unterstützt PtJ das Land NRW bei der Umsetzung des Programms Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007 – 2013 (Ziel-2-Programm). Damit will die Landesregierung innovationsfördernde Rahmenbedingungen schaffen, die es erlauben, Wissen schneller in marktfähige Produkte und Verfahren umzusetzen. Das zentrale Instrument ist dabei die Vergabe von Fördermitteln nach dem Wettbewerbsprinzip. Auch in der Förderperiode 2014 bis 2020 wird das Land NRW hierfür sogenannte Leitmarktwettbewerbe veranstalten, die von PtJ gemeinsam mit dem ebenfalls zum Forschungszentrum Jülich gehörenden Projektträger ETN umgesetzt werden.

Ebenfalls für das Land NRW betreut PtJ die Fördermaßnahme Mittelstand innovativ!. Mit Hilfe des speziellen Förderinstrumentes Innovationsassistent soll durch die Beschäftigung von Hochschulabsolventen und den damit verbundenen Wissenstransfer das Innovationspotenzial der kleinen und mittleren Unternehmen erschlossen und ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt PtJ im Geschäftsbereich Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meeres-technik bei der Umsetzung des Exzellenzförderprogramms, der Förderung von anwendungsorientierter Forschung und von Forschungstransfer, bei der Umsetzung von Ideenwettbewerben sowie der Co-Finanzierung von Bundesprojekten.

Auf dem Weg zu einer internationalen Wettbewerbsfähigkeit rückt zunehmend die Stärkung regionaler Kompetenzen und Kooperationen in den Mittelpunkt. Regionale Technologieplattformen und Cluster bergen großes Potenzial für die Steigerung der Innovationsfähigkeit und Produktivität. Ihre Förderung ist daher ein zentrales Element der Forschungs- und Innovationspolitik. Der Projektträger Jülich (PtJ) zeichnet sich durch die besondere Kompetenz aus, Förderprogramme mit zu entwickeln und umzusetzen, die den Anreiz für solche Partnerschaften erhöhen und sich so positiv auf die Innovationsfähigkeit ganzer Regionen auswirken.

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