Geschäftsfeld Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Die Vision einer dauerhaft nachhaltigen Entwicklung erfordert neue Forschungsansätze, die sowohl veränderte globale Bedingungen als auch individuelle Bedürfnisse der Menschen einbeziehen. Das nationale Nachhaltigkeitskonzept der Bundesregierung ist deshalb eng an europäische und internationale Strategien gekoppelt. Basierend auf langjähriger Erfahrung in der Förderung und Begleitung von Forschung und Innovation in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist der Projektträger Jülich (PtJ) kompetenter Dialogpartner für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Die Bundesregierung versteht Nachhaltigkeit als ein politisches Leitprinzip, das technischen und gesellschaftlichen Fortschritt vorantreiben kann. Den Rahmen für nachhaltige Entwicklung in Deutschland gibt die Nachhaltigkeitsstrategie vor, die 2002 verabschiedet wurde und seitdem regelmäßig fortgeschrieben wird. Im Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bündelt die Bundesregierung die Förderung zur Nachhaltigkeit von der Grundlagen- über die Anwendungsforschung bis hin zu Markteinführungsprozessen. Damit verfolgt das BMBF konsequent die nationale Nachhaltigkeitsstrategie und verbindet Nachhaltigkeits- mit innovationspolitischen Zielen.

Im Rahmen von FONA setzt PtJ im Geschäftsbereich Nachhaltigkeit und Klima die Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit als federführender Projektträger gemeinsam mit dem Projektträger Karlsruhe um. Er betreut damit die Aktionsfelder Nachhaltiges Wassermanagement, Rohstoffeffizienztechnologien und Nachhaltiges Landmanagement und beschäftigt sich in diesem Kontext auch mit sozial- und gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Darüber hinaus ist er auch in die programmatische Weiterentwicklung von FONA eingebunden.

Mit der Nationalen Kontaktstelle Umwelt berät der Geschäftsbereich Nachhaltigkeit und Klima im Auftrag des BMBF Antragstellerinnen und Antragsteller auch zur europäischen Forschungsförderung auf diesem Gebiet. Er unterstützt das Ministerium darüber hinaus bei der Umsetzung europäischer Koordinierungsinitiativen wie ERA-Net, CSA und JPI.

Des Weiteren hat die Bundesregierung im Rahmen ihres Integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms wichtige Weichen für einen effizienten Klimaschutz gestellt. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) betreut PtJ Programme, die die vorhandenen Potenziale zur Emissionsminderung kostengünstig erschließen und innovative Modellprojekte für den Klimaschutz voranbringen sollen. Er setzt dabei das Förderprogramm für Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen, das Förderprogramm für Klimaschutzprojekte für die Bereiche Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung sowie das Programm zur Förderung der Forschung und Entwicklung für die energetische Biomassenutzung um. Darüber hinaus werden innerhalb der Einzelbewilligungen Erneuerbare Energien Vorhaben zur Umsetzung von nationalen und europäischen Richtlinien und Gesetzen, Monitoringaufgaben sowie Informationskampagnen gefördert.

Dem BMUB ist es ein wichtiges Anliegen, die beiden klimapolitischen Bereiche Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels eng miteinander zu verknüpfen. Mit dem vom PtJ betreuten Förderprogramm zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels sollen die beteiligten gesellschaftlichen Akteure (wie z. B. Kommunen, Unternehmen) insbesondere auf der lokalen und regionalen Ebene durch Initiativen zur Bewusstseinsbildung, zum Dialog und zur Beteiligung sowie zur Vernetzung und Kooperation von regionalen oder lokalen Akteuren gestärkt werden.

Ansprechpartner/in

  • Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen
  • Beate Schütze 030 20199-437 
  • Nationale Klimaschutzinitiative, Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels
  • Franziska Eichler 030 20199-595 

Weiterführende Links