Geschäftsfeld Energie

Die Sicherstellung einer zuverlässigen und umweltverträglichen Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Einen entsprechend hohen Stellenwert nimmt das Thema Energie in den forschungspolitischen Agenden der Bundesministerien ein. Der Projektträger Jülich (PtJ) unterstützt seine Auftraggeber seit 40 Jahren bei der Umsetzung der Forschungs- und Innovationsförderung in diesem Bereich.

Das 6. Energieforschungsprogramm (6. EFP) der Bundesregierung legt die Grundlinien der Energieforschungsförderung fest. Das Programm ist am 1. September 2011 in Kraft getreten. Damit werden die Weichen gestellt, um die im Rahmen der Energiewende gesteckten Ziele zur Umstellung des Energiesystems zu erreichen. PtJ betreut mit den im 6. EFP definierten Förderschwerpunkten Energieeinsparung und Energieeffizienz im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), Erneuerbare Energien im Auftrag des BMWi (bis März 2014 im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)) sowie Grundlagenforschung Energie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wesentliche Teile der Forschungsförderung Energie des Bundes. Das Programm wird in den Geschäftsbereichen Energietechnologien, Energie Grundlagenforschung und Erneuerbare Energien umgesetzt.

Zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der energiepolitischen Zielsetzungen ist die Bereitstellung eines leistungsfähigen und bezahlbaren Systems zum Transport und zur Verteilung sowie zur Speicherung von Energie. Das BMWi, das BMUB und das BMBF haben den damit verbundenen besonderen Herausforderungen mit den ressortübergreifenden Förderinitiativen Energiespeicher und Zukunftsfähige Stromnetze Rechnung getragen. PtJ hat die drei Auftraggeber bei der Konzeption dieser Initiativen unterstützt und ist für die fachliche und administrative Umsetzung der Förderbekanntmachungen verantwortlich.

Ein weiteres Beispiel für eine zukunftsweisende Technologiesparte mit hohem Einsatzpotenzial sowohl in der stationären Energieversorgung als auch im Verkehr bildet die Wasserstofftechnologie in Verbindung mit der energetischen Umwandlung von Wasserstoff in Brennstoffzellen. Das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) verbindet die Forschung und Entwicklung von Komponenten und Systemen als Beitrag der Energieforschung des BMWi mit umfassenden Aktivitäten zur Marktvorbereitung innovativer Systeme in der Verantwortung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). PtJ ist für die Antrags- und Projektbetreuung im Rahmen des NIP zuständig und betreut darüber hinaus das Thema Elektromobilität im Auftrag des BMWi und des BMVI.

Auf Länderebene ist PtJ außerdem für das Bayerische Förderprogramm innovative Energietechnologien und Energieeffizienz (BayINVENT) im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie zuständig. Das Programm wird vom Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie koordiniert.

Vom BMWi ist PtJ als Nationale Kontaktstelle Energie beauftragt und berät in diesem Rahmen deutsche Interessenten zur EU-Forschungsförderung. Die nationale Forschungsförderung ist über die von PtJ mitgetragenen Koordinierungsinitiativen in europäische Förderstrategien eingebunden. Darüber hinaus vertritt PtJ seine Auftraggeber in zahlreichen internationalen Gremien, darunter auch in der Internationalen Energieagentur (IEA).

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