Exzellenz und technologische Umsetzung der Batterieforschung - ExcellentBattery

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Deutschland soll zum Leitanbieter von Elektrofahrzeugen werden. Bis zum Jahr 2020 sollen mindestens 1 Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Die Weichen hierfür werden heute gestellt. Dabei kommt dem Thema Forschung und Entwicklung eine Schlüsselrolle zu.

Zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen der Nationalen Plattform Elektromobilität beabsichtigt das BMBF im Rahmen der Förderbekanntmachung "Exzellenz und technologische Umsetzung der  Batterieforschung - ExcellentBattery" eine deutliche Steigerung exzellenter Batterieforschungsaktivitäten, die Zahl der Batterieforscher zu erhöhen und eine Intensivierung des Transfers der FuE-Ergebnisse in die industrielle Anwendung zu erzielen.

Hierzu sollen an kompetenten Institutionen Zentren eingerichtet werden, in welchen mehrere exzellente miteinander vernetzte Forschergruppen und industrielle Begleitvorhaben gefördert werden. Die Forschergruppen sollen wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisgewinn in der Batterietechnik und der zugehörigen Prozesstechnik betreiben und so Deutschland in diesem Technologiebereich den Weg zu einer zukünftigen weltweiten Spitzenposition bereiten. Die Arbeit dieser Forschergruppen wird von kleineren industriellen Projektvorhaben begleitet, welche die Forschungserkenntnisse der Gruppen technologisch validieren. Diese Gruppen sollen regional transdisziplinär zwischen Chemie, Materialforschung und Ingenieurwissenschaften vernetzt sein und von international renommierten Forschern/innen geleitet werden.

Diese Fördermaßnahme soll dazu beitragen, die Erkenntnisse aus den LIB2015-Institutsvorhaben, dem Kompetenzverbund zur Elektrochemie des Konjunkturpaket II und der DFG-Förderung einem beschleunigten Technologietransfer zu unterziehen.

Ein WING-Zentrum im Sinne dieser Bekanntmachung ist ein Zusammenschluss von Forschergruppen an einem Standort mit hervorragender Forschungsinfrastruktur im Verbund mit kleineren industriellen Begleitvorhaben zur technologischen Validierung der Erkenntnisse. Die Arbeiten sollen synergetisch ineinandergreifen und ein gemeinsames Geschäftsmodell verfolgen. Thematisch können die Forschergruppen folgende Themen adressieren:

  • Batterietechnik (u.a. Materialien und Chemie für Elektroden, Separatoren und Elektrolyt sowie Aufbau- und Verbindungstechnik),
  • Prozesstechnik, insbesondere von den elektrochemischen Grundsubstanzen über die Materialkomponenten für Zellen bis zur Zellfertigung.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mit Sitz und überwiegender Ergebnisverwertung in Deutschland). Die Beteiligung von Forschern und Forscherinnen aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland ist ausdrücklich erwünscht, wenn die Bewerber beabsichtigen, im Rahmen dieser Maßnahme an einer deutschen Forschungseinrichtung ihre Forschergruppe aufzubauen.

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