Eurotrans-Bio – Initiative für transnationale
KMU-Förderung (12. Auswahlrunde)

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Mit dem Aufbau der Biotechnologie-Regionen in Deutschland und mit der gezielten Unterstützung von Forschungsvorhaben im Rahmen der BMBF-Initiative "BioChancePLUS" ist seit Ende der 90er Jahre der erfolgreiche Aufbau einer im europäischen Vergleich führenden Anzahl junger und innovativer, deutscher Biotechnologie-Unternehmen eingeleitet worden. Für neue technologische Entwicklungen und für Vernetzungs- und Verwertungsstrategien sind Allianzen, Kooperationen und Firmennetzwerke zwischen Biotechnologie-Unternehmen auf nationaler und internationaler Ebene von größerer Bedeutung.

An dieser Stelle setzt die Förderinitiative Eurotrans-Bio an, in der ausgewählte transnationale Kooperationsprojekte in der Biotechnologie unterstützt werden. Ziel dieser transnationalen Ausschreibung, die das BMBF im Rahmen der Förderinitiative Eurotrans-Bio zusammen mit Forschungsförderern aus verschiedenen Mitgliedstaaten der EU durchführt, ist es, die technologischen Stärken sowie die finanziellen Ressourcen der beteiligten Unternehmen im europäischen Umfeld zu koordinieren, zu vernetzen und zu bündeln. Dadurch kann der Innovationsprozess beschleunigt und die Produktorientierung in den zusammenarbeitenden Biotechnologie-Unternehmen gestärkt werden.

Im Rahmen von elf Ausschreibungen zwischen 2006 und 2016 wurden 164 Forschungsprojekte transnationaler Konsortien, bestehend aus Biotechnologie-Unternehmen der Partnerländer und deren akademischen Partnern, mit einem Gesamtprojektvolumen von mehr als 271 Millionen Euro gefördert.

Eine 12. Ausschreibungsrunde ist vom 4. Oktober 2016 bis zum 31. Januar 2017 für die Einreichung von Projektvorschlägen geöffnet.

Die Ausschreibung ist themenoffen für Projektvorschläge aus allen Bereichen der industriebezogenen und angewandten Forschung der Biotechnologie. Gefördert werden Verbünde von Biotechnologie-Firmen aus mindestens zwei der beteiligten Länder. Akademische Forschungsgruppen können den Konsortien ebenfalls angehören, wenn deren Beitrag zur Erreichung der Projektziele erforderlich ist. Die Bewerbung muss in englischer Sprache und unter Verwednung der entsprechenden Formulare erfolgen.

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