Energiespeicher

Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) innerhalb des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung

Energiespeicher können kurzfristige – perspektivisch auch saisonale – Fluktuationen in der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen ausgleichen und so eine zuverlässige Versorgung sicherstellen. Daher werden Energiespeicher im künftigen Energiesystem eine wichtige Rolle einnehmen.

 

Einreichungsfrist (unbefristet)

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Grundsätzlich sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz und Schwerpunktaktivitäten in Deutschland berechtigt, einen Antrag auf Forschungsförderung zu stellen. Die Antragsteller müssen personell und materiell in der Lage sein, die Forschungsaufgaben durchzuführen und müssen außerdem die notwendige fachliche Qualifikation besitzen. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) werden zur Antragstellung ermutigt. Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur im begründeten Einzelfall eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Fördervoraussetzungen

Hinweise zu den konkreten Voraussetzungen für eine Förderung enthalten die Abschnitte „4. Zuwendungsempfänger“ und „5. Zuwendungsvoraussetzungen“ der Förderbekanntmachung. Neben den konkreten Voraussetzungen für eine Förderung enthält der Abschnitt „8.2 Antrags-, Auswahl- und Entscheidungsverfahren“ Hinweise zur Vorlage von Projektskizzen und Förderanträgen. Erläuterungen zum Förderverfahren geben die Ansprechpartner des Projektträgers Jülich. 

Was wird gefördert?

Noch sind weitere Forschung und Entwicklung notwendig, um Speichertechnologien wettbewerbsfähig zu machen, Kosten zu senken und die technische Reife voranzutreiben. Im Fokus der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu Energiespeichern stehen elektrochemische und thermische Speicher, Druckluftspeicher und Schwungradmassenspeicher sowie übergeordnete Themen. Die aktuelle Förderbekanntmachung des Ministeriums vom 8. Dezember 2014 stellt diese Schwerpunkte im Detail vor und greift auch stoffliche Speicher auf.

Wie wird gefördert?

Vorhaben können nach Maßgabe dieser Förderbekanntmachung sowie der Richtlinien des BMWi für Zuwendungen auf Ausgaben- bzw. Kostenbasis und der Verwaltungsvorschriften (VV) zu den §§ 23, 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) durch Zuwendungen gefördert werden. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Das BMWi entscheidet auf Grund seines pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. In der Regel können diese – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 Prozent anteilig finanziert werden. Das BMWi setzt grundsätzlich eine angemessene Eigenbeteiligung von mindestens 50 Prozent der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten voraus. Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die im Einzelfall bis 100 Prozent gefördert werden können. Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss den Gemeinschaftsrahmen der EU-Kommission für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI) berücksichtigen. Dieser Gemeinschaftsrahmen lässt für KMU Bonusregelungen zu, die zu einer höheren Förderquote führen können.

2011 ist die Forschungsinitiative Energiespeicher der Bundesregierung mit dem Ziel gestartet, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu verbessern, internationale Forschungskooperationen zu erleichtern und so die Entwicklung von Energiespeichertechnologien zu beschleunigen.

Publikationen

BMWi-Jahresbericht 2017 „Innovation durch Forschung“
Download
2018 PDF 8,6 MB
Bundesbericht Energieforschung 2018
Download
2018 PDF 2 MB

Ansprechpartner/-in


Dr. Jochen Seier
Entwicklung und Systemintegration von Energiespeichern, Speichertechnologien, elektrische und stoffliche Speicher
+49 02461 61-3267

Jörg vom Schloß
Wärmeeffizienz für Quartiere, Speichertechnologien, thermische Speicher
+49 02461 61-85008

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


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