Öko-Innovationen im Rahmen des ERA-Net ECO-INNOVERA

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Öko-Innovationen haben eine zunehmende Bedeutung für die zukünftige Konkurrenzfähigkeit Europas im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung. Zur Erhaltung und zum Ausbau der europäischen Führungsposition auf den globalen Märkten ist die verstärkte Entwicklung und Anwendung von Öko-Innovationen in der Industrie, insbesondere in KMUs notwendig. Öko-Innovationen beschränken sich jedoch nicht nur auf technologische Entwicklungen sondern beziehen auch auf nicht-technologische Entwicklungen (z. B. neue Geschäftsmodelle) und die Nachfrageseite mit ein.

Mit der Förderung deutscher Partner in transnationalen Konsortien werden die internationalen Kooperationen der deutschen Forschungseinrichtungen und innovativer Unternehmen in diesem Themenfeld gestärkt. Durch die transnationale Zusammenarbeit werden Synergien bei der gemeinsamen Nutzung einer komplementären Wissens- und Methodenbasis ermöglicht und spezifisches Know-How in den beteiligten Ländern vernetzt. Damit liefert die Fördermaßnahme Beiträge zu den Aktionsfeldern "Nachhaltiges Wirtschaften und Ressourcen" und "Gesellschaftliche Entwicklungen" des Rahmenprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" des BMBF.

Gefördert werden transnationale Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in folgenden Themenfeldern:

  1. Paradigmenwechsel 
  2. Nachhaltige industrielle Produkte und Prozesse
  3. Recycling

Der Schwerpunkt der Förderung des BMBF für deutsche Partner liegt im Thema 1 "Paradigmenwechsel". Eine Förderung deutscher Partner in den Themen 2 und 3 beschränkt sich auf ökonomische und sozial-ökologische Forschung, jedoch keine Technologieentwicklung (s. Bekanntmachungstext).

Der Projektträger Jülich koordiniert das ERA-Net-ECO-INNOVERA im Auftrag des BMBF. Im Rahmen des ERA-Net soll die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Themenfeld Öko-Innovationen in den beteiligten Ländern und Regionen gemeinsam weiterentwickelt werden. Nach diesem 1. Joint Call ist ein weiterer 2. Joint Call zur Veröffentlichung für Anfang 2013 vorgesehen.

Ansprechpartner/in

Weiterführende Links

Direkteinstieg