Förderung deutsch-israelischer Forschungsprojekte – Angewandte Nanotechnologie

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Deutschland und Israel intensivieren ihre Zusammenarbeit in industriegeführter Forschung und Entwicklung sowie in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Seit 2011 unterstützen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das israelische Wirtschaftsministerium bilaterale Forschungsprojekte zur Vernetzung von Forschungseinrichtungen mit industriellen Partnern und damit zur Steigerung der globalen Wettbewerbsfähigkeit.

Mit der Fortführung gemeinsamer Forschungsvorhaben werden durch das BMBF und die National Technological Innovation Authority of the State Israel (NATI) neue Impulse zur Verstetigung der deutsch-israelischen Beziehungen gesetzt, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert und das Innovationspotenzial im Bereich der Angewandten Nanotechnologie zur Lösung signifikanter gesellschaftlicher und ökologischer Bedürfnisse genutzt.

Die Bekanntmachung erfolgt im Rahmen verschiedener Fachprogramme. Im Rahmenprogramm „Vom Material zur Innovation“ des BMBF werden Verbundprojekte der Angewandten Nanotechnologie zu folgenden Themenschwerpunkten gefördert:

  • Nanomaterialien mit einem Fokus auf Graphen bzw. Graphen-ähnlichen Materialien (z. B. Kohlenstoff-Nanoröhren, Chalkogenid-Materialien) für industrielle Anwendungen
  • Nanobasierte Energieressourcen, Batterien, Photovoltaikzellen etc.


Die deutsch-israelischen Konsortien bestehen aus wenigstens vier Forschungsgruppen („2+2-Projekte“). Auf jeder Seite muss mindestens ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und eine Forschungseinrichtung bzw. Hochschule beteiligt sein. Die Förderung der bilateralen Projekte erfolgt für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren. Jedes Teilkonsortium wird mit einem Höchstbetrag von in der Regel bis zu 1 Million Euro bezuschusst.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die entsprechende deutschsprachige Bekanntmachung am 7. November 2016 veröffentlicht.

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