Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die standortgebundene Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft unter Bündelung der dabei entstehenden Kompetenzen zu stärken, ist ein wesentliches Ziel der Hightech-Strategie der Bundesregierung.  Ziel der Förderinitiative ist es, in einem Zeitraum von bis zu 15 Jahren die Kompetenzen und Forschungsaktivitäten wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Partner an einem Ort zu bündeln und so die Grundlage für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum zu schaffen. Der Wettbewerb ist themenoffen konzipiert und richtet sich an innovative Modelle öffentlich-privater-Partnerschaften (öpp) die in Ihrem Forschungsgebiet grundlegende neuartige Entwicklungen im adressierten Technologiefeld erforschen.

Unter einer öpp im Sinne der Ausschreibung versteht man eine bindende Partnerschaft zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen, welche die Interessen beider Seiten vertraglich sicherstellt. Die Ausschreibung richtet sich an Initiativen die den Aufbau eines Forschungscampus planen, aber auch an solche, die bereits bestehende Strukturen einer Partnerschaft substanziell weiterentwickeln wollen. Dabei können sich die Initiativen in einer frühen Planung – der Vorphase – befinden, aber auch Modelle die sich bereits kurz vor oder in ihrer strukturellen Implementierung befinden – der Hauptphase – werden angesprochen. Durch eine hochrangig besetzte Jury werden bis zu zehn Forschungscampusmodelle ausgewählt. Darunter auch bis zu zwei Forschungscampusmodelle die eine substanzielle Weiterentwicklung planen. Bewerber müssen neben einem standortgebunden Campus maßgebliche Eigenbeiträge außerhalb der vom BMBF geförderten Projekte vorweisen können.

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