ERA-IB2: Industrielle Biotechnologie für Europa

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die industrielle Biotechnologie ist als Schlüsseltechnologie ein wichtiger Impulsgeber, um den angestrebten Strukturwandel von einer erdöl- zu einer bio-basierten Industrie zu ermöglichen. Neue Methoden und Konzepte der industriellen Biotechnologie eröffnen bislang nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten bei der stofflich-industriellen Nutzung von Biomasse. Um das Potenzial der industriellen Biotechnologie auch auf europäischer Ebene zu erschließen, beteiligt sich das BMBF seit 2006 am europäischen ERA-Net industrielle Biotechnologie
(ERA-IB).

Im europäischen Forschungsraum (ERA) beteiligt sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) an der aktiven Mitgestaltung von europäischen Maßnahmen. Im Rahmen von ERA-IB werden wichtige Fragestellungen der Forschung und Entwicklung gemeinsam mit anderen führenden europäischen Ländern bearbeitet. Mit grenzüberschreitenden Partnerschaften zwischen industrieller und akademischer Forschung soll eine Verbesserung und Beschleunigung des Technologietransfers erzielt werden.

Diese Bekanntmachung ist die siebte internationale Bekanntmachung zur industriellen Biotechnologie innerhalb des ERA-Nets "Industrial Biotechnology" (ERA-IB) bzw. des Nachfolgers "Industrial Biotechnology 2" (ERA-IB2). Sie dient der Etablierung transnationaler Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und wird gemeinsam organisiert mit den internationalen Förderinitiativen "ERASynBio" und "ERA-MBT". ERASynBio ist eine selbsttragende Initiative mit neun Partnern/Observern mit einem thematischen Fokus auf der synthetischen Biologie. Das ERA-Net Marine Biotechnologie (ERA-MBT) ist eine von 19 Partnern aus 14 Ländern getragene Initiative im Bereich der marinen Biotechnologie. Durch die Verbindung dieser drei Initiativen sollen mit vereinten Kräften mehr Ressourcen genutzt und eine größere geographische Abdeckung erreicht werden.

Die angestrebten transnationalen Projekte müssen mindestens drei und dürfen maximal acht Projektpartner einschließen. Die Partner müssen aus mindestens drei Partnerländern oder Partnerregionen kommen, die sich an ERA-IB2 beteiligen. Die Proposals sind bis spätestens zum 1. Februar 2016 durch den Verbundkoordinator in elektronischer Form über die Internetseite https://www.submission-era-ib.eu/ dem ERA-IB-Sekretariat vorzulegen.

Weitere Informationen zu "ERA-IB2: Industrielle Biotechnologie für Europa" können auf der Webseite ERA-IB (www.era-ib.net) sowie beim Projektträger Jülich angefordert werden.

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