Bayerisches Energieforschungsprogramm (vormals BayINVENT)

eine Initiative des Freistaates Bayern

Vor dem Hintergrund des Atomausstiegs sieht das neue Bayerische Energiekonzept „Energie Innovativ“ vor, die erneuerbaren Energien erheblich auszubauen. Außerdem soll die Energieeffizienz beziehungsweise der Wirkungsgrad der industriellen Anlagen deutlich gesteigert werden. Die künftige Energieversorgung Bayerns soll sicher, bezahlbar, umweltverträglich und gesellschaftlich akzeptiert sein.

Das Bayerische Energieforschungsprogramm ist ein wichtiger Baustein des Bayerischen Gesamtkonzepts „Energie Innovativ“, das den Umbau der Energieversorgung als Schlüsselaufgabe betrachtet. Das Bayerische Energieforschungsprogramm soll zum einen die Erforschung, Entwicklung und Anwendung neuer Energien vorantreiben und zum anderen sollen neue Energieeinspartechnologien entwickelt und erprobt werden.

Die Schwerpunktthemen des Programms sind:

  • Erforschung und Entwicklung neuer Energie- und Energieeinspartechnologien,
  • Beihilfen für Investitionen in innovative Energiesparmaßnahmen und zur Förderung erneuerbarer Energien, die der Demonstration und Einführung dienen (Demo-Vorhaben),
  • technische Durchführbarkeitsstudien im Vorfeld der industriellen Forschung bzw. der experimentellen Entwicklung.

Antragsberechtigt sind wirtschaftlich tätige Unternehmen – bevorzugt kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Darüber hinaus können sich aber auch sonstige Antragsteller, z. B. öffentliche Träger im Bereich der Demo-Vorhaben, auf Fördermittel bewerben. Voraussetzung für alle Antragsteller ist der Sitz oder die Niederlassung im Freistaat Bayern.

Die Durchführung des Vorhabens muss mit einem erheblichen technischen und wirtschaftlichen Risiko verbunden sein. Die Vorhaben müssen sich durch einen hohen Innovationsgehalt auszeichnen, d. h. die zu entwickelnden oder zu demonstrierenden Technologien, Produkte und Dienstleistungen müssen in ihrer Eigenschaft über den Stand von Wissenschaft und Technik hinausgehen.

Hinweise zur Antragstellung finden sie im Link unter "Mehr zu diesem Thema".

Ansprechpartner/in

Direkteinstieg