40 Jahre Projektförderung
Der Projektträger Jülich 1974 – 2014

Leiter der Jülicher Projektträger (v. l. n. r.): Dr. Helmut Klein (1989 – 1994), Dr. Dr. Hans-Jochen Stöcker (1974 – 1989), Dr. Ulrich Schlüter (2002 – 2011), Dr. Peter Krause (1995 – 2002), Dr. Christian Stienen (seit 2011) (© Forschungszentrum Jülich, Ralf-Uwe Limbach)
Leiter der Jülicher Projektträger (v. l. n. r.): Dr. Helmut Klein (1989 – 1994), Dr. Dr. Hans-Jochen Stöcker (1974 – 1989), Dr. Ulrich Schlüter (2002 – 2011), Dr. Peter Krause (1995 – 2002), Dr. Christian Stienen (seit 2011)
© Forschungszentrum Jülich, Ralf-Uwe Limbach

1974 nahmen die ersten Projektträgerschaften in der damaligen Kernforschungsanlage Jülich ihre Arbeit auf. Mit insgesamt 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern machten die Projektleitung Energieforschung (PLE) und die Koordinierungsstelle für Nukleare Festkörperforschung (KNF) den Anfang.

Die Beschäftigten beider Projektträger standen vor großen Herausforderungen, betraten sie doch mit der Projektförderung Neuland. Aus dem Stand mussten die Verfahren der Projektförderung etabliert und direkt umgesetzt werden. Teils in eigener Verantwortung, teils in Zusammenarbeit mit Gutachterausschüssen mussten in kurzer Zeit zahlreiche Anträge geprüft und den Ministerien als Förderempfehlung vorgelegt werden. Auch wenn das Auftragsvolumen mit knapp 200 Vorhaben und 60 Millionen Euro Fördermitteln aus heutiger Sicht überschaubar wirkt, kann die Leistung der Belegschaften beider Projektträger gar nicht genug gewürdigt werden.

40 Jahre später ergeben sich ungleich größere Dimensionen: Fünf der zwischenzeitlich sechs parallel laufenden, themenspezifischen Projektträger sind im Projektträger Jülich zusammengeführt. Seine rund 840 Beschäftigten betreuen in einem breiten Themenspektrum gut 16.000 Vorhaben und bewirtschaften 1,4 Milliarden Euro Fördermittel. Als einer der führenden Projektträger Deutschlands ist PtJ Partner der öffentlichen Hand in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Mit seiner Expertise im Forschungs- und Innovationsmanagement unterstützt er seine Auftraggeber in Bund und Ländern sowie die Europäische Kommission bei der Realisierung ihrer förderpolitischen Zielsetzungen. Auch über seinen ursprünglichen Standort im Forschungszentrum Jülich ist PtJ längst hinausgewachsen und verfügt über Geschäftsstellen in Berlin, Rostock und Bonn.

Lesen Sie im Folgenden, welche Entwicklungen der Projektträger Jülich auf dem Weg zu seiner bedeutenden Stellung in Deutschland vollzogen hat. In zahlreichen Beiträgen werden sowohl die organisatorischen Veränderungen der Projektträger als auch die Entwicklungen der Förderthemen in den Blick genommen sowie ausgewählte Beispiele aus der Projektförderung vorgestellt.