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Erkundung, Nutzung und Schutz des unterirdischen Raumes
Im Rahmen dieses Themenschwerpunktes wurden von 2005 bis 2009 vier Verbundprojekte gefördert, die sich mit der Neu- und Weiterentwicklung von Technologien zur Erkundung des unterirdischen Raumes befasst haben. Hierbei stand die Verbesserung bzw. Kombination geophysikalischer Verfahren und geotechnischer Methoden sowie die Weiterentwicklung von Vorauserkundungssystemen für den Tunnelbau im Vordergrund der Arbeiten.
- Einreichungsfrist 30. Januar 2004
Das Projekt HADU konzentrierte sich auf die Erfassung des geologischen Untergrunds mit zerstörungsfreien und kostengünstigen Methoden (Ground Penetrating Radar und Ambient Vibration) am Beispiel der Stadt Hamburg. Ziel des Verbundes COMEXTECH war die Weiterentwicklung und die Kombination seismischer und geotechnischer Methoden zur Abbildung der Verteilung geotechnischer Parameter im Untergrund.
Im Rahmen des Verbundprojektes OnSITE wurde ein hochauflösendes seismisches Vorauserkundungssystem für den Tunnelbau erprobt, während der Verbund AUTOSEIS ein Vorauserkundungsverfahren weiterentwickelt hat, das durch Integration des Ortungssystems in das Schneidrad einer Tunnelbohrmaschine ohne Unterbrechung des Tunnelvortriebs eingesetzt werden kann.
Für diesen Förderschwerpunkt wurden vom BMBF insgesamt 3,7 Mio. € bereitgestellt.
Ansprechpartner/in
- Dr. Ulf Hünken 0381 5197-299 u.huenken@fz-juelich.de
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