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Solarthermische Kraftwerke
Solarthermische Kraftwerke nutzen Solarstrahlung zur Stromerzeugung in einem ansonsten konventionellen Kraftwerksprozess. Dabei wird mit Hilfe von Spiegeln die Solarstrahlung auf einen Strahlungsempfänger konzentriert, um einen Wärmeträger zu erhitzen. Die Energie des Wärmeträgers wird dann über einen Turbosatz in Strom umgewandelt.
- Einreichungsfrist unbefristet
- Bekanntmachung Forschung und Entwicklung im Bereich erneuerbare Energien
Es gibt sehr unterschiedliche Bauformen solarthermischer Kraftwerke. Je nach Art des fokussierenden Spiegelsystems unterscheidet man zwischen linienfokussierenden Anlagen mit Parabolrinnen oder Fresnelkollektoren und punktfokussierenden Systemen wie Dish-Stirling- oder Turmkraftwerken. In Verbindung mit Wärmespeichern oder einer Zusatzfeuerung (Hybridisierung) können Solarthermische Kraftwerke für eine flexible Stromerzeugung nach Bedarf geregelt werden.
Das BMU fördert im Bereich solarthermischer Kraftwerke sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung bis hin zur Demonstration innovativer Technologien.
Pilot- und Demonstrationsanlagen liefern Betriebserfahrungen, Kenntnisse zur weiteren Optimierung einzelner Komponenten und belastbare Daten zur Kostenabschätzung. Sie sind eine entscheidende Voraussetzung für die Markteinführung aller Technologielinien.Die anwendungsorientierte Forschung beschäftigt sich mit der Entwicklung und Optimierung einzelner Komponenten wie Receiver für Turmkraftwerke, Absorberrohre für höhere Temperaturen mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich Absorption und Emission oder thermische Speicher für sämtliche Technologielinien. Die Grundlagenforschung unterstützt die Entwicklung der solarthermischen Kraftwerkstechnik u. a. bei materialwissenschaftlichen Fragestellungen, bei der direkten Dampferzeugung in Parabolrinnenfeldern oder der Einspeisung von Hochtemperaturwärme in Gas- und Dampfturbinenkraftwerke.
Vor dem Hintergrund der anlaufenden Markteinführung Solarthermischer Kraftwerke, liegt der aktuelle Schwerpunkt der Forschungsförderung bei der anwendungsorientierten Forschung.
Ansprechpartner/in
- Dr. Hermann Bastek 02461 61-4849 h.bastek@fz-juelich.de
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