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r³ - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz - Strategische Metalle und Mineralien
Die Förderrichtlinie "r³ - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz - Strategische Metalle und Mineralien" ist eine Konkretisierung der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung im Bedarfsfeld Klima/Energie innerhalb der Aktionslinie "Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen". Gefördert werden Verbundprojekte zwischen Industrie und Wissenschaft mit dem Ziel, Effizienzsprünge in der Ressourcennutzung zu erreichen. Vor dem Hintergrund zunehmender Rohstoffverknappung liegt der Fokus auf Steigerung der Rohstoffeffizienz, Recycling und Substitution knapper strategisch relevanter Rohstoffe. Ein weiterer Schwerpunkt zielt auf die Rückführung wertvoller Rohstoffe aus dem Rückbau von Infrastruktur oder Altdeponien in Produkte und Güterproduktion.
- Einreichungsfrist 28. Februar 2011
- Bekanntmachung r³ - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz - Strategische Metalle und Mineralien
Als strategisch relevant werden Metalle und Industriemineralien bezeichnet, die sich durch eine signifikante Bedeutung für Schlüsseltechnologien und ein hohes Rohstoffversorgungsrisiko für die Industrie auszeichnen. Häufig sind sie schwer substituierbar, haben volatile Preise und weisen eine meist dissipative Verwendungsstruktur auf, was schließlich auch das Recycling erschwert. In Anbetracht prekärer Rohstoffpreise und der Tatsache, dass Deutschland bei Metallen fast vollständig von Importen abhängig ist, stellt die nachhaltige Nutzung und Substitution von strategischen Metallen und Industriemineralien ein wichtiges Forschungsfeld der Zukunft dar.
Einen weiteren Ansatz zur Schonung knapper Ressourcen stellt die Entwicklung von Konzepten und Technologien für das sogenannte "Urban Mining" dar. Unter "Urban Mining" werden Maßnahmen verstanden, welche aus anthropogen geschaffenen Lagerstätten für materielle Ressourcen, wie der industrielle und kommunale Gebäude- und Infrastrukturbestand, den Bergbau- und Hüttenhalden sowie den Abfalldeponien, Rohstoffe zurückgewinnen. In den genannten Bereichen ist beispielsweise mittlerweile mehr Kupfer eingelagert als noch in natürlichen Lagerstätten vorhanden ist. Urban Mining kann somit die Abhängigkeit von steigenden Rohstoffpreisen und Importen verringern.
Es werden Vorhaben in folgenden Themenbereichen gefördert:
Nachhaltige Nutzungsstrategien für strategische Metalle und Industriemineralien
- Recycling strategischer Metalle und Industriemineralien
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Einsparung strategischer Metalle und Industriemineralien durch technologische oder funktionale Substitution
"Urban Mining" - Rückgewinnung von Wertstoffen aus anthropogenen Lagern
- Gewinnung von Wertstoffen aus dem Rückbau von Infrastruktur
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Gewinnung von Wertstoffen aus dem Rückbau von Altdeponien und Hüttenhalden sowie aus Verbrennungsrückständen
Übergreifende Aspekte der Ressourceneffizienz
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Methoden zur Bewertung der Ressourceneffizienz
Integration und Transfer
- Vernetzung der geförderten Verbünde untereinander und mit ihrem Umfeld durch ein übergreifendes Integrations- und Transferprojekt
- Informationspapier zur BMBF-Fördermaßnahme r³ (PDF - 794 KB) Hintergrundpapier der TU München zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf im Rahmen der Fördermaßnahme r³
Ansprechpartner/in
- Anja Degenhardt 030 20199-406 a.degenhardt@fz-juelich.de
- Dr. Andreas Jacobi 030 20199-485 a.jacobi@fz-juelich.de
Termine
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Urban Mining - 2. Fachkongress für urbanen Umweltschutz, Messe Bremen (18.05.2011 - 19.05.2011)Der Fachkongress URBAN MINING® im Rahmen der Messe „waste to energy+recycling“ bietet Lösungen, Konzepte und Strategien für die Nutzung von Abfall als Rohstoffquelle der Zukunft. mehr...flyer_urban_mining_congress.pdf (PDF - 289 KB )Programm und Anmeldeformular
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