Neue effiziente Verfahren für die funktionelle Proteomanalyse

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Das wichtigste Ziel der Entschlüsselung und Funktionsanalyse der Erbinformation von Lebewesen ist es, die molekularen Grundlagen der Mechanismen und der Steuerung komplexer zellulärer Prozesse zu verstehen, um gezielt Krankheiten beim Menschen, bei Tieren und Pflanzen zu bekämpfen, ertragreichere Kulturpflanzen zu züchten und umweltfreundlichere biotechnologische Produktionsverfahren und Produkte zu entwickeln.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert deshalb im Rahmen der Aktivität "Neue effiziente Verfahren für die funktionelle Proteomanalyse" Forschungen, die innovative Ansätze zur funktionellen Aufklärung zellulärer Prozesse auf Ebene der Proteine aufzeigen und der Anwendung zuführen. 

Unterstützt werden insbesondere Arbeiten, die dem dringenden Bedarf an innovativen, effizienten sowie automatisierbaren Methoden und Techniken, einschließlich leistungsfähiger bioinformatischer Werkzeuge, entsprechen. 

Durch ein unabhängiges Expertengremium wurden insgesamt 26 Verbundprojekte in drei Auswahlrunden ausgewählt. Diese Verbünde bilden das Proteomics-Netzwerk und werden vom BMBF mit einem Gesamtvolumen von 75 Mio. Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren gefördert (Frühjahr 2001 bis Ende 2006).

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