Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative: Urkunde für 3.000. Klimaschutzprojekt überreicht

31. Oktober 2012

Das Klimaschutzkonzept der Städte Bergneustadt und Wiehl sowie der Gemeinden Reichshof und Morsbach in Nordrhein-Westfalen ist das 3.000. Klimaschutzprojekt, das im Rahmen der Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird. Jürgen Becker, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) überreichte den Verantwortlichen des Projektes am vergangenen Freitag eine Urkunde. Der Projektträger Jülich (PtJ) betreut den interkommunalen Zusammenschluss bei der Erstellung des Klimaschutzteilkonzeptes „Erneuerbare Energien“ fachlich und administrativ. Ziel des Konzeptes ist die Erarbeitung eines Leitfadens als Handlungsgrundlage zur optimalen Nutzung der Potentiale erneuerbarer Energien.

Die vier oberbergischen Kommunen Bergneustadt, Morsbach, Reichshof und Wiehl haben sich mit ihrem Konzept zum Ziel gesetzt, die Nutzung von Sonne, Wind und Biomasse zur Erzeugung erneuerbarer Energien systematisch zu erarbeiten und bei ihrer Strategieentwicklung auch die Bürgerinnen und Bürger einzubinden.

Mit der Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative hat das BMU seit 2008 insgesamt 3.000 Projekte in mehr als 1.700 Kommunen mit Fördermitteln von rund 191 Millionen Euro unterstützt. Alle Projekte wurden vom Projektträger Jülich im Rahmen der Projektträgerschaft begleitet und beraten. Darüber hinaus stand der Projektträger dem BMU bei der Entwicklung der kürzlich veröffentlichten Kommunalrichtlinie für 2013 fachlich zur Seite. Die Richtlinie enthält neue Förderschwerpunkte wie z.B. die Förderung zum Ausbau der kommunalen Radwegenetze. Vom 1. Januar bis zum 31. März 2013 können Kommunen sowie kulturelle und soziale Einrichtungen ihre Anträge einreichen.

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