Projektträger Jülich übernimmt Begutachtung im NRW-Förderprogramm FH Struktur 2014

16. April 2013

Die Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen nehmen als regionale Innovationszentren eine wichtige Funktion zwischen Theorie und Praxis ein. Dabei spielt vor allem ein über Fächergrenzen hinaus ausgerichteter Innovationsansatz eine entscheidende Rolle. Deshalb unterstützt das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der zweiten Ausschreibungsrunde des Förderprogramms FH Struktur 2014 gezielt Forschungsschwerpunkte an Fachhochschulen, die interdisziplinäre Lösungsansätze für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen erarbeiten. Der Projektträger Jülich (PtJ) übernimmt die Organisation und Durchführung der unabhängigen und fachlichen Begutachtung der eingereichten Anträge.

Die Ausschreibung richtet sich an Professorengruppen an nordrhein-westfälischen Fachhochschulen, die in einem gemeinsamen Projekt disziplinübergreifend an zukunftsrelevanten Fragestellungen arbeiten. Voraussetzung für die Förderung sind Kooperationen mit Unternehmen, anderen öffentlichen oder privaten Einrichtungen und Organisationen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem sollen im insgesamt vierjährigen Finanzierungszeitraum die ersten beiden Jahre aus den Fördermitteln und zwei weitere Jahre durch die Hochschulen selbst gesichert werden. Das MIWF investiert dabei bis zu 120.000 Euro pro Jahr. Start der Projektförderung ist der 1. Januar 2014.

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