Kontinuierliches Wachstum: Thomas Rachel, MdB, weiht neue Büroräume des Projektträgers Jülich ein.

29. August 2013

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, MdB, hat heute gemeinsam mit Dr. Christian Stienen, Leiter des Projektträgers Jülich (PtJ), neue Räumlichkeiten des Projektträgers im Forschungszentrum Jülich eingeweiht, mit denen der Projektträger Jülich auf die stetig steigende Mitarbeiterzahl reagiert. Lag diese im Jahr 2010 noch bei 525, setzt der Projektträger mit derzeit 790 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Forschungs- und Innovationsförderprogramme im Rahmen der Projektförderung für öffentliche Auftraggeber auf Bundes- und Landesebene um. Hauptstandort des Projektträgers ist der von 318 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 2010 auf heute über 400 Beschäftigte angewachsene Standort in Jülich. 

Der Projektträger Jülich zählt zu den führenden Projektträgern in Deutschland und ist mit seiner interdisziplinären Aufstellung kompetenter Dialogpartner der Ministerien zu zukunftsrelevanten Themen wie etwa Energiewende, Ressourceneffizienz und Green Economy.

„Die gesellschaftliche Relevanz von Forschungsergebnissen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Forschungs- und Innovationspolitik kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie Antworten auf die Herausforderungen der Gesellschaft liefert. Dabei sind ganzheitliche Lösungen gefragt, die das Wissen relevanter Disziplinen bündeln und miteinander verknüpfen. Hierbei kommt der Projektförderung eine unverzichtbare Bedeutung zu, zugleich leisten die von den Ministerien beauftragten Projektträger wirkungsvolle und effiziente Unterstützung“, so der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung Thomas Rachel bei seinem Besuch.

In den zurückliegenden Jahren konnte der Projektträger Jülich seine gute Position weiter ausbauen. Während er 2009 für das Bundesforschungsministerium als wichtigsten Auftraggeber noch ein Fördervolumen von etwa 550 Mio. Euro betreute, waren es 2012 bereits rund 675 Mio. Euro. Insgesamt hat der Projektträger 2012 1,24 Mrd. Euro für seine Auftraggeber bewirtschaftet.

Vom Wachstum des Projektträgers Jülich profitieren alle bisherigen Standorte in Jülich, Berlin und Rostock sowie die neue Repräsentanz in Bonn. Seit März 2013 betreut der Projektträger dort in Teilen die Nationale Kontaktstelle Umwelt zur Beratung deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich auf Fördermittel aus dem europäischen Forschungsrahmenprogramm bewerben wollen. Der Projektträger Jülich ist bei der Begleitforschung im Förderprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA)“ des BMBF beteiligt. 

Das neue zweistöckige Gebäude in Jülich bietet Raum für bis zu 50 Arbeitsplätze des Geschäftsbereichs Energietechnologien, der u. a. das Programm „Grundlagenforschung Energie 2020+“ im Auftrag des BMBF umsetzt.

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