NanoChance

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Weltweit wird die Nanotechnologie als eine wichtige Schlüsseltechnologie betrachtet, in der zukünftig zahlreiche neue Produkte generiert werden.

  • Einreichungsfrist 05. März 2006
  • Bekanntmachung NanoChance

Mit "NanoChance" sollen Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) unterstützt werden, die auf dem Gebiet der Nanotechnologie tätig sind bzw. ihr Geschäftsfeld durch den Einsatz von Nanotechnologie erweitern und stärken wollen. Neben der Unterstützung neu gegründeter Start-ups der Nanotechnologie-Szene werden die Stabilisierung und das Wachstum innovationsfreudiger KMU flankiert, um Raum für neue nanotechnologische Entwicklungen zu schaffen sowie Potenziale für Vernetzungsaktivitäten und neue Verwertungsperspektiven zu erschließen.

Neben Neugründungen und Firmen, die bereits auf dem Gebiet der Nanotechnologie tätig sind, sollen auch für solche KMU Anreize geschaffen werden, die sich bisher noch nicht in ausreichendem Maße mit nanotechnologischen Ansätzen für die Erschließung neuer Produktlinien und zur Steigerung des Eigenschaftspotenzials bestehender Produkte befasst haben. Geeignet sind deshalb auch Kooperationsprojekte zwischen Firmen, die insbesondere das Know-how, das bisher an den Instituten auf dem Gebiet der Nanotechnologie erarbeitet wurde, unternehmerisch für Produktentwicklungen nutzen.

Deutschland hat sich im international auf dem Gebiet der Nanotechnologie sehr gut positioniert. Weltweit anerkannt ist die gut ausgebaute wissenschaftlich-technische Grundlagenforschung. Nachholbedarf besteht zurzeit darin, wirtschaftlich interessante Anwendungspotenziale der Nanotechnologie für wichtige Industriebranchen am Standort Deutschland zu erschließen.

Bewilligte Projekte

Seit 2006 werden innerhalb von "NanoChance" 9 Verbundprojekte mit insgesamt 29 Partnern und einer Gesamtfördersumme von 7,3 Millionen Euro gefördert.

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