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Mineraloberflächen -
Von atomaren Prozessen zur Geotechnik
Viele Prozesse, bei denen Minerale eine wichtige Rolle spielen, sind auch heute noch nicht im Detail verstanden. Während es in den letzten Jahren gelang, die Kenntnisse über Grenzflächenreaktionen zwischen einem Mineral und dessen lokaler Umgebung durch experimentelle Ansätze deutlich zu verbessern, wird insbesondere der Bedarf, die Wechselwirkungen auch modellieren zu können, immer offensichtlicher.
- Einreichungsfrist 11. Mai 2007
Gegenstand der Förderung waren FuE-Vorhaben zu den Schwerpunkten (1) Struktur und Eigenschaften von Mineraloberflächen, (2) Mineraloberflächen in geogenen Systemen und (3) Mineraloberflächen in industriellen Prozessen. Die physikalisch, chemisch und auch biologisch relevanten Eigenschaften von Mineralen wurden auf ihr mögliches Nutzungspotential hin analysiert.
Der Themenschwerpunkt zeichnete sich insbesondere durch seine Interdisziplinarität aus: Geowissenschaftler forschten Seite an Seite mit Biologen, Chemikern und Physikern, aber auch mit Medizinern oder Experten der Landnutzung. Neben dem intensiven Engagement zahlreicher Industriepartner gingen auch zwei akademische Nachwuchsgruppen an den Start. Dabei zeigte sich deutlich, dass benachbarte Disziplinen substantiell voneinander profitieren und dass neue Blickwinkel und Methoden eine große Bereicherung für die jeweils beteiligten Partner darstellen.
In dem Themenschwerpunkt wurden insgesamt 13 Verbundprojekte im Zeitraum zwischen Juli 2008 und Februar 2012 mit mehr als 7,8 Mio. Euro gefördert.
Ansprechpartner/in
- Dr. Norbert Blum 0381 5197-293 n.blum@fz-juelich.de
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