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Kontinentränder: Brennpunkte im Nutzungs- und Gefährdungspotenzial der Erde
Etwa 80 Prozent der Weltbevölkerung leben im direkten Einflussbereich von Kontinenträndern. Diese Gebiete verfügen nicht nur über ein hohes Rohstoffpotenzial, sondern stellen häufig auch Hochrisikogebiete dar, in denen Naturkatastrophen wie Erdbeben und Vulkanausbrüche auftreten können.
- Einreichungsfrist 14. September 2001
Aufgrund der herausragenden Bedeutung dieser geologischen Großstrukturen sollte der Themenschwerpunkt Kontinentränder Beiträge über den Aufbau und die Entwicklung passiver und aktiver Kontinentränder liefern. Außerdem sollten Untersuchungen zur biologischen Produktion und zum Sedimentumsatz an Kontinenträndern durchgeführt, Maßnahmen zur Risikominderung erarbeitet und Ressourcenforschung betrieben werden. Auch die Weiterentwicklung von Erkundungstechnologien war ein Teil des Themenschwerpunktes. Durch den Tsunami im Indischen Ozean vom Dezember 2004 kam diesem Themenschwerpunkt eine besondere Bedeutung zu.
Insgesamt drei Verbundvorhaben wurden im Zeitraum zwischen Januar 2004 und Juli 2007 mit 5,8 Mio. Euro gefördert.
Ansprechpartner/in
- Dr. Ulf Hünken 0381 5197-299 u.huenken@fz-juelich.de
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