Human Frontier Science Program

ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Eine feste Größe in der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften und ein Ausweis fachlicher Exzellenz - das sind die Kennzeichen des Human Frontier Science Program (HFSP). Das 1989 aufgelegte Programm ist weltweit einzigartig in den Lebenswissenschaften und fördert internationale Forschungskooperationen mit dem Ziel der Aufklärung komplexer Mechanismen lebender Systeme. Getragen wird es von Deutschland, Japan, Australien, Kanada, Frankreich, Italien, Korea, Großbritannien, USA, Neuseeland, Indien, der Schweiz und der Europäischen Union. Den deutschen Beitrag stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereit.

Über HFSP werden Kooperationsprojekte und Auslandsstipendien gefördert. Die Beihilfen für Kooperationsprojekte werden ausschließlich an Teams vergeben, in denen sich Wissenschaftler aus mindestens zwei Ländern zusammengeschlossen haben. Dabei muss der Hauptantragsteller aus einem HFSP-Mitgliedsland kommen. Ein Teil der Forschungsbeihilfen, die young investigator grants, sind Nachwuchswissenschaftlern vorbehalten. 

Seit seiner Gründung 1989 wurden über das Human Frontier Science Program mehr als 4000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 64 Ländern durch Forschungsbeihilfen für Kooperationsprojekte und Stipendien gefördert. Elf ehemalige Stipendiaten erhielten den Nobelpreis.

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