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Geschäftsfeld Energie
Die Sicherstellung einer zuverlässigen und umweltverträglichen Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Bundesregierung hat in ihrem Energiekonzept vom 28. September 2010 Leitlinien für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung formuliert, denn Deutschland soll eine der energieeffizientesten und umweltschonendsten Volkswirtschaften der Welt werden.
Deutschland hat bereits heute ein hohes Maß an Energieeffizienz erreicht. Seit Beginn der 1990er Jahre stagniert der Energieverbrauch trotz wirtschaftlichen Wachstums. Die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch geht zurück auf den technologischen Fortschritt in der Energiewirtschaft sowie die sparsame und rationelle Energienutzung. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland die Energieeffizienz betreffend bereits in der Spitzengruppe der Industrienationen.
Die nationalen, europäischen und internationalen Klimaschutzziele kann Deutschland aber nur erfüllen, wenn der Energieverbrauch weiter gesenkt, die Energieeffizienz erhöht und erneuerbare Energien konsequent ausgebaut werden. Mit dem 6. Energieforschungsprogramm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ geht die Bundesregierung einen wichtigen Schritt zur Umsetzung des Energiekonzepts und legt die Grundlinien und Schwerpunkte ihrer Förderpolitik für die kommenden Jahre fest.
Der Projektträger Jülich betreut mit den Förderschwerpunkten Energieeinsparung und Energieeffizienz im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Erneuerbare Energien im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie Grundlagenforschung Energie 2020+ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wesentliche Teile der Forschungsförderung Energie des Bundes. Die Programme werden in den Geschäftsbereichen Energietechnologien und Erneuerbare Energien umgesetzt.
Die nationale Forschungsförderung ist über die vom Projektträger Jülich mitgetragenen ERA-Net-Projekte in europäische Förderstrategien eingebunden Der Projektträger Jülich vertritt seine Auftraggeber in zahlreichen internationalen Gremien, darunter auch in der Internationalen Energieagentur (IEA).
Die Nationale Kontaktstelle Energie berät deutsche Antragsteller zur europäischen Forschungsförderung im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm.
Für mehr Transparenz in der Energieforschungslandschaft sorgen Projekte wie der BINE-Informationsdienst oder das Informationssystem Projektförderung – ENArgus –, die vom Geschäftsbereich Energietechnologien im Auftrag des BMWi betreut werden. Im Auftrag des BMU entsteht zudem der regelmäßig erscheinende BMU-Newsletter zur Forschungsförderung im Bereich erneuerbare Energien. Zudem unterstützt der Projektträger Jülich seine Auftraggeber bei der Veröffentlichung von Ergebnissen aus der Energieforschung durch Informationsbroschüren, Jahresberichte, Fachveranstaltungen und Internetpräsentationen.
Kompetenzprofil
- Umwandlungs- und Verbrennungstechnik
- Technologien zur rationellen Energieverwendung
- Erneuerbare Energien
- Klimaschutzkonzepte
- ökologische Begleitforschung
- Koordination von nationalen Forschungsplattformen
- Förderung von Demonstrationsbauvorhaben
- Begleitforschung zu Markteinführungsprozessen
- Bundesbericht Energieforschung
Europäische Koordinierungsinitiativen
- ERA-Net FENCO – Emissionsfreie Energie aus fossilen Brennstoffen
- ERA-Net HY-CO – Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
- PV-Net – Europäisches Netzwerk Photovoltaik
- ERA-Net INNER – Innovative Energieforschung
Ansprechpartner/in
- Energietechnologien
- Dr. Sabine Semke 02461 61-2738 s.semke@fz-juelich.de
- Erneuerbare Energien
- Dr. Frank Stubenrauch 02461 61-4744 f.stubenrauch@fz-juelich.de
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