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Energieeffizienz im Gebäudebereich und Energieoptimiertes Bauen
Der Gebäudebereich stellt den größten einzelnen Verbrauchssektor dar. Mehr als ein Drittel der gesamten Endenergie wird in Gebäuden zur Beheizung und Warmwasserbereitung eingesetzt. Der Stromverbrauch für Klimatisierung, Beleuchtung, Lüftung und Geräte nimmt kontinuierlich zu. Die quantitativen Zielvorgaben des Energiekonzeptes der BReg vom Juni 2011 betreffen direkt diesen Bereich, da er für die angestrebte Reduzierung des Primärenergiebedarfes um 50 % und die gebotene Integration der Erneuerbaren Energiequellen essentiell ist.
- Einreichungsfrist unbefristet
- Bekanntmachung Förderkonzept Energieoptimiertes Bauen (PDF - 345 KB)
Im 6. Energieforschungsprogramm stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fest: „EnOB orientiert sich an dem Leitbild „Gebäude der Zukunft“: energieeffiziente und -optimierte, nachhaltige, funktionale, behagliche und nicht zuletzt architektonisch wertvolle Gebäude mit vertretbaren Investitions- und Betriebskosten.“ Das Förderkonzept strebt daher an, durch innovative Technologien und verlässliche Daten erster Pilotanwendungen die Basis für die angestrebte Energiewende zu schaffen, denn das größte Potential für Effizienzsteigerung und Integration Erneuerbarer Energie bietet der Gebäudebestand bzw. Endverbraucher.
Ziele für FuE-Arbeiten im Bereich „Passive Komponenten“
- Innovative hochwirksame Wärmedämmstoffe (z.B. Schäume mit Porenräumen im Nanometerbereich)
- Wirksamere Beschichtungstechnologien (u. a. selektive Beschichtung von Bauteiloberflächen)
- Speichermaterialien für höhere Energiedichten
- Funktionale Textilien und Membranen
Ziele für FuE-Arbeiten im Bereich „Aktive Komponenten“
- Integration innovativer Energieumwandlungstechnologien in Bauteile
- Systementwicklung für thermische Speicherung
- Verbesserte Schaltbarkeit z. B. von Verglasungen
- Effiziente Lüftungs- und Wärmepumpentechnologie
- Dezentrale Umwandlungstechniken, wie z. B. Mikro-KWK
Ziele für FuE-Arbeiten im Bereich „Systeme“
Nachhaltiger Energieeffizienzgewinn und die Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energie hängt im Wesentlichen von der Systemoptimierung im Prozess der Planung, Errichtung und des Gebäudebetriebes ab. Notwendig sind wissenschaftliche Arbeiten zur Weiterentwicklung von:
- Werkzeugen auf dem Gebiet der Gebäudesimulation, des Gebäudemonitorings und der Gebäudeleittechnik
- Technologien zur exergetischen Optimierung der Energieumwandlungsprozesse
- Innovativer Kopplung von Tages- und Kunstlichtsystemen
- Intelligenter Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
- Hilfsmitteln zur Inbetriebnahme und Optimierung des Betriebs komplexer Anlagentechnik
Ziele für innovative Demonstrationsbauvorhaben
Eine Kernaufgabe für forschungsintensive Demonstrationsbauvorhaben auf dem Weg zum Klimaneutralen Gebäudebestand stellt die Integration von innovativen Techniken und deren wissenschaftliche Auswertung dar.
Das Förderkonzept EnOB wird derzeit überarbeitet und auf Basis 6. Energieforschungsprogramms weiterentwickelt. Aktuelle Hinweise geben Ihnen unsere Ansprechpartner.
Ansprechpartner/in
- Markus Kratz 02461 61-8644 m.kratz@fz-juelich.de
- Mira Heinze 02461 61-1981 m.heinze@fz-juelich.de
- Dr. Robert Drese 02461 61-9293 r.drese@fz-juelich.de
- Rolf Stricker 02461 61-1575 r.stricker@fz-juelich.de
Weiterführende Links
- Energieoptimiertes Bauen Das Forschungsschaufenster
- Energieforschung der Bundesregierung Das 6. Energieforschungsprogramm
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