(Beginn des Inhalts [ zum Anfang der Seite mit Taste S, zur Sitemap/Navigation mit Taste M, zu den Servicelinks mit Taste L ])
Energieeffiziente Stadt und dezentrale Energiesysteme
Die klimapolitischen und energiewirtschaftlichen Ziele der Bundesregierung lassen sich langfristig nur realisieren, wenn sie auf der lokalen Ebene ihre Entsprechung finden, d.h. in der kommunalen Praxis umgesetzt werden. Klimaschutz- und Energieeffizienzpolitik bilden bereits seit den 80er Jahren einen wichtigen Schwerpunkt kommunalen Handelns. Die in den Städten bestehenden Potenziale zur Effizienzsteigerung sind groß und vielfach auch wirtschaftlich. Allerdings wird die Realisierung ambitionierter Projekte durch eine Reihe von methodischen, organisatorischen und ökonomischen Hemmnissen erschwert.
- Einreichungsfrist unbefristet
- Bekanntmachung Förderkonzept Energieeffiziente Stadt (PDF - 154 KB) Förderkonzept Energieeffiziente Fernwärme (PDF - 93 KB)
Viele der Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz stehen in enger Wechselwirkung zueinander (z.B. zentrale Wärmeversorgung und Gebäudedämmung). Diese Wechselwirkungen können nur durch eine integrierte Planung einem Optimum zugeführt werden. Dabei gilt es die verschiedenen Interessen und Ziele der zahlreichen beteiligten Akteure (von den Kommunen über Versorgungsunternehmen, Industrie, Wohnungsbaugesellschaften bis hin zum Bürger) zu berücksichtigen.
Aus diesem Grund konzentrieren sich die Förderprogrammatiken auf die wichtigen städtebaulichen Aufgaben der Zukunft (z.B. Quartiersumbau), sie integrieren sowohl die verschiedenen Interessen der Akteure als auch die vorhandenen innovativen Technologien im Versorgungs- und Gebäudesektor und sie kommunizieren die Projektergebnisse in die Fachöffentlichkeit und bei den lokal Handelnden.
Aufgrund der inhaltlichen Nähe und der gemeinsamen Zielsetzung, zur Entwicklung energieeffizienter Stadtquartiere beizutragen, wurden die bereits bestehenden Förderinitiativen „Energieeffiziente Stadt“ (EnEff:Stadt) und „Energieeffiziente Fernwärme- und –kälteversorgung“(EnEff:Wärme) miteinander verkoppelt. Dadurch genutzte Synergievorteile tragen dazu bei, die vorhandenen Fördermittel gezielt und effizient einzusetzen.
Die Förderinitiativen EnEff:Stadt und EnEff:Wärme werden grundsätzlich in zwei Projekttypen „FuE-Projekte“ und „Pilotprojekte“ unterteilt. „FuE-Projekte“ der Initiative EnEff:Stadt beinhalten die praxisorientierte Entwicklung und Evaluierung von Modellen und Planungshilfsmitteln für eine integrierte Quartiersplanung. Bei „EnEff:Wärme“ dagegen steht dabei die Entwicklung und Optimierung dezentraler und kommunaler Versorgungstechnologien im Fokus. Die „Pilotprojekte“ ergänzen beide Forschungsinitiativen und zielen auf eine beispielhafte Umsetzung innovativer Technologien und Planungsprozesse ab.
Beide Förderkonzepte werden im kommenden Jahr an die Neuausrichtung des 6. Energieforschungsprogramms angepasst und überarbeitet. Eine Unterstützung durch die Begleitforschung, welche zur Umsetzung der Ergebnisse in die breite Praxis beitragen soll, ist sichergestellt.
Ansprechpartner/in
- Sabine Dramaix 02461 61-6687 s.dramaix@fz-juelich.de
- Dr. Carsten Magass 02461 61-9308 c.magass@fz-juelich.de
Weiterführende Links
- Forschung für die energieeffiziente Stadt Forschungsschaufenster
- Energieforschung der Bundesregierung Das 6. Energieforschungsprogramm
( Beginn der Servicelinks und Teaser [ zum Anfang der Seite mit Taste S, zur Sitemap/Navigation mit Taste M, zum Inhalt mit Taste I ])








