BioPharma - Strategiewettbewerb für die Medizin der Zukunft

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Deutsche Pharmafirmen entwickeln kaum noch Medikamente, die auf Verfahren der Biotechnologie beruhen. In Deutschland gibt es zwar zahlreiche Pharmaunternehmen, Marktinnovationen kommen aber eher aus den USA, Großbritannien oder der Schweiz. Nach einer Studie der Europäischen Kommission waren nur sechs der 2005 neu zugelassenen 140 Wirkstoffe "made in Germany". Dabei verfügt Deutschland in der EU über die größte Zahl an Biotech-Unternehmen, die mehrheitlich an neuen Therapien arbeiten.

 Die Entwicklung eines neuen Medikaments dauert etwa zehn Jahre und kostet hunderte Millionen Euro. Zahlreiche Forscher, Ärzte, Hersteller und Prüfer sind daran beteiligt. Allerdings gibt es hierzulande nur wenige Ansätze, die die gesamte Wertschöpfungskette von der wissenschaftlichen Erkenntnis und forschenden Entwicklung über klinische Tests bis zur Produktion, Zulassung und Markteinführung "ganzheitlich“ betrachten.

Um vielversprechende Pharmaka, die auf die moderne Biotechnologie zurückgreifen, zügiger als bisher zu entwickeln und zu vermarkten, sind neue Konzepte erforderlich. Deren Kern ist die Vernetzung der bislang aufeinanderfolgenden Schritte in der Wertschöpfungskette und die engere Zusammenarbeit der Akteure.

Darauf zielt die Förderinitiative "BioPharma - Der Strategiewettbewerb für die Medizin der Zukunft" ab, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung startete.

Gefördert werden Institutionen und Firmen aller Art (juristische Personen), die sich an der Entwicklung sowie Umsetzung solcher Konzepte beteiligen wollen.

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