Bioökonomie Baden-Württemberg

ein Programm des Landes Baden-Württemberg

Die Bioökonomie läutet einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel ein: Statt wie bisher auf fossilen Ressourcen soll die Wirtschaft künftig auf nachwachsenden Rohstoffen sowie der Entwicklung neuer Technologien basieren, um den stetig wachsenden Energie- und Rohstoffbedarf abzudecken und gleichzeitig Umwelt und Biodiversität zu schützen.

  • Einreichungsfrist 01. November 2013

Das Forschungsprogramm Bioökonomie Baden-Württemberg unterstützt die baden-württembergischen Forschungseinrichtungen dabei, sich im Bereich der Bioökonomie entsprechend ihrer Expertise zu positionieren. Wesentliche Zielsetzung ist, die entsprechenden Akteure besser zu vernetzen und sichtbar zu machen. Es sollten möglichst viele der in Baden-Württemberg bereits vorhandenen Forschungskompetenzen und Disziplinen unter einem thematischen Dach vereint und zudem Forschungsfelder mit unterschiedlicher zeitlicher Dimension (rasche Umsetzung und Nachhaltigkeit) einbezogen werden.

Das Programm leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung Baden-Württembergs. Im Zeitraum von 2014 bis 2019 wird das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) dafür rund 12 Mio. Euro aus der Offensive Biotechnologie der Baden-Württemberg Stiftung investieren.

Grundlage des Programms sind die Empfehlungen des vom MWK berufenen Strategiekreises Bioökonomie, die durch die Finanzierung von Forschungsprojekten in drei relevanten Themenfeldern  und drei flankierenden strukturellen Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

Inhaltliche Forschungsfelder sind:

  • Nachhaltige Wertschöpfungsketten für Biogas
  • Ganzheitliche Nutzung von lignocellulosehaltiger Biomasse
  • Integrierte Nutzung von Mikroalgen

Strategische Ziele sind:

  • die Etablierung eines Kompetenznetzes „Modellierung der Bioökonomie Baden-Württemberg“
  • ein Graduiertenprogramm „Bioökonomie in Baden-Württemberg – Erforschung innovativer Wertschöpfungsketten“
  • die Entwicklung eines Konzeptes zur gemeinsamen Nutzung bereits vorhandener und neu zu etablierender Infrastruktur

Die Einreichungsfrist für die erste Förderrunde endete am 1. November 2013.

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