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Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030
BioÖkonomie zielt auf eine effiziente und schonende Nutzung von biologischen Ressourcen wie Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen. Sie betrifft eine Vielzahl von Branchen, von der Landwirtschaft über Fischerei, Pflanzenzüchtung, Nahrungsmittelindustrie bis hin zu Pharmaindustrie und Energiewirtschaft. Bio-basierte Innovationen geben ferner Wachstumsimpulse für weitere traditionelle Sektoren, zum Beispiel im Rohstoff- und Lebensmittelhandel, in der IT-Branche, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilindustrie, in der Umwelttechnologie oder Bauwirtschaft.
Die Bundesregierung hat im November 2010 "Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 - Unser Weg zu einer bio-basierten Wirtschaft" beschlossen. Dafür stehen mehr als zwei Milliarden Euro Fördermittel in den nächsten sechs Jahren zur Verfügung.
Durch Forschung und Innovation soll im Rahmen dieses Programms der Strukturwandel von einer erdöl- zu einer bio-basierten Industrie gefördert werden, verbunden mit großen Chancen für Wachstum und Beschäftigung. Zugleich will die Bundesrepublik Deutschland international Verantwortung für die Welternährung, die Rohstoff- und Energieversorgung aus Biomasse sowie für den Klima- und Umweltschutz übernehmen.
Ansprechpartner/in
- Dr. Hans-Michael Biehl 02461 61-3855 h.-m.biehl@fz-juelich.de
Publikationen
- Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 (PDF - 3 MB - barrierefrei) Broschüre, 52 Seiten, (pdf-Datei barrierefrei)
Weiterführende Links
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