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KMU-innovativ: Ressourcen- und Energieeffizienz. Funktionalisierte Oberflächen für biogene Rohstoffe
Der Bedarf an Ressourcen und Energie einerseits sowie der Klimawandel andererseits werden in wenigen Jahren den Druck auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft massiv erhöhen. Umwelteffiziente Technologien entwickeln sich zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Treiber von Effizienztechnologien sind oft kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
- Einreichungsfrist 15. Oktober 2012
- Bekanntmachung KMU-Innovativ: Ressourcen- und Energieeffizienz
Biogene Kraftstoffe können als Ersatz für fossile Energieträger einen Beitrag zu einer gesicherten Versorgung mit Energie leisten und als Maßnahme zum Schutz des Weltklimas beitragen. Um einen weitreichenden Einsatz dieser Energieträger zu gewährleisten, müssen die für fossile Brennstoffe ausgelegten Systeme und Maschinen jedoch modifiziert und an die alternativen Kraftstoffe angepasst werden. So zeigen Biokraftstoffe beispielsweise gegenüber konventionellen Kraftstoffen eine geringere Schmierwirkung und ein stark korrosives Verhalten.
Neben den Biokraftstoffen haben sich im Bereich der biogenen Wertstoffe insbesondere Biokunststoffe auf dem Markt etabliert, zum Beispiel als Lebensmittelverpackungen. Um sich im Wettbewerb mit Produkten aus fossilen Rohstoffen zu behaupten, sind noch einige werkstofftechnologische Hürden im Hinblick auf eine Funktionalisierung der Oberflächen zu nehmen. Bei Biokunststoffen sind unter anderem für Außenanwendungen die UV- und Witterungsbeständigkeit, für Lebensmittelverpackungen die Gasdichtigkeit und die Bedruckbarkeit zu verbessern.
Beschichtungen können die Einsatzmöglichkeiten alternativer biogener Kraft- und Werkstoffe erweitern sowie zu verbesserten Gebrauchseigenschaften bestehender Systeme beitragen.
Gefördert werden insbesondere die Verbesserungen von Materialoberflächen für eine effizientere Anwendung von alternativen Kraftstoffen sowie die Verbesserungen der Werkstoffeigenschaften von biogenen Kunststoffen (z.B. UV-Beständigkeit, Witterungsbeständigkeit, Gasdichtigkeit). Um eine Förderung können sich sowohl Projekte aus der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung als auch aus der Produktions- und Materialforschung bewerben.
Schwerpunktmäßig sollen Forschungsprojekte gefördert werden, die risikoreich, anwendungsbezogen, vorbewettbewerblich und technologieübergreifend sind. Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden.
Ansprechpartner/in
- Dr. Norbert Zisser 02461 61-1823 n.zisser@fz-juelich.de
Weiterführende Links
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